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Wie alles begann.......

 

Patenkinder ProjekteAlles begann vor Jahren damit, dass ein Missionar der Weißen Väter nach Paten für Waisen in Sambia suchte.Sr Bernadette Patenkinder Zambesi-800x600 Diese Kinder, deren Eltern an AIDS gestorben sind, leben bei den Familien ihrer Onkels, Tanten oder Großeltern. Es fehlt ihnen zwar nicht am Allernötigsten, aber für Schule und Ausbildung reicht das Geld oftmals nicht aus. 

Anita Bartsch und ihr Mann  übernahmen zwei Patenschaften und hielten ständig schriftlichen Kontakt mit den beiden Kindern. Regelmäßig um die Weihnachtszeit kam Post aus Sambia und die Kinder berichteten in ihren Briefen über die kleinen und großen Fortschritte in der Schule. So entstand langsam eine enge Bindung zwischen Pateneltern und den beiden Kindern.

Als der Paten-Sohn Charles sein Abitur erfolgreich abeschlossen hatte, bat er um weitere Unterstützung, da er ein Jura-Studium absolvieren wollte - dazu fehlte jedoch das Geld für die Uni.  Da die Patenschaft "eigentlich" abgeschlossen war, dem jungen Mann aber geholfen werden sollte, beschloss Anita Bartsch, nach Sambia zu reisen, um sich vor Ort ein Bild zu machen.
Es war ein gigantisches Erlebnis, die beiden Patenkinder schon am Flughafen zu treffen und in die Arme zu schließen. Viele lange Gespräche zwischen Paten und Kindern waren der Höhepunkt der Reise.

In Begleitung einer Nonne des Franziskanerinnen-Ordens reisten Anita Bartsch und die beiden Patenkinder mit einem PKW in  drei Wochen rund 6000 Kilometer durch West-Samiba.
Im Laufe dieser Reise und der Eindrücke war sehr schnell klar, eine richtige  Hilfsaktion in die Wege zu leiten.

O-Ton: Anita Bartsch: "Ich habe Menschen und Verhältnisse hautnah miterlebt. Danach stand für mich fest, dass ich helfen muss!“