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Brunnen für Sambia lindern die Not

- und schützen vor Lebensgefahr!

Wieder ging die Bitte nach einem Schulbrunnen bei uns ein: Der Rektor der Kalivinig-Primary bat uns darum. Die Kalivingi-School liegt ganz entlegen im Buschland – ca. 15 Kilometer über erschwerlich engem Weg von St. Kalemba entfernt (s. Bilder).
Es gibt dort weder Wasser noch Strom – und die Not der Menschen ist unendlich groß.
Der weiter entfernte Fluss führt zwar ganzjährig Wasser – ist aber sehr gefährlich, da er gefährliche Bewohner beherbergt: gefräßige Krokodile.
Oft gehen die Frauen trotz dieser Gefahr an Wasserlöcher, um zu waschen und Wasser zu holen.
Es kommt öfter vor, dass sie beim Wasser holen von Krokodilen verletzt werden – oder noch Schlimmeres passiert!

Endlich ist es soweit. Der Sommer in Sambia war zu trocken, der Frühling zu nass. Doch jetzt ist der Brunnen an der Kalivingi School und in dem abgelegenen Ort Mutanginyi Village fertig.
Jetzt können insbesondere die Kinder gefahrlos Wasser schöpfen – und dazu sauberes. Darauf haben sie lange gewartet.
In der Kalivingi-School wird nun ein Schulgarten angelegt, der mit dem Wasser aus dem Brunnen versorgt werden wird. So leben die Kinder unbesorgter, werden frisches Gemüse haben und lernen, wie es gepflanzt und bewirtschaftet wird. Wundervoll.

Wir danken insbesondere den Sponsoren ganz herzlich, die den Bau der Brunnen erst ermöglicht haben. 

Brunnen sind lebenswichtig. Darum haben wir auch in 2021 weitere Brunnen angelegt. Und dafür danken wir auch diesen Spendern sehr!
Nicht ausschließlich in der Umgebung von St. Kalemba wurden Brunnen gebohrt. Auch in Solwezi und Ibenga. In Solwezi haben wir auf Bitte des Bischofs Kasonde für zwei Gemeinden Wasserstellen eingerichtet. Beide Brunnen wurden von Familie Haubner gespendet. Die Menschen sind sehr dankbar dafür. Jetzt müssen sie nicht mehr so weit laufen, um ihr tägliches Wasser zu beschaffen.

In Ibenga ist die St. Theresa´s School. Auch mit dieser Schule haben wir eine Vereinbarung getroffen. Die Schule legt einen Schulgarten an und zur Bewässerung des Gartens dient der Brunnen. So können wertvolle Gemüse und andere angebauten Lebensmitte das Schulfrühstück mit Gesundem anreichern.
Wer mehr über das Konzept „Schulgarten“ wissen möchte: hier der Link.
Übrigens: den Brunnen der St. Theresa´s School hat der Reisemobiltreff Deutschland gespendet. Wir danken ihnen dafür herzlich und wünschen allzeit gute Fahrt!

Auch in St. Kalemba wurde weiter an den Brunnen gearbeitet. 
Und endlich hat auch die Kaula Primary und Secondary School, die Patenschule der Faulbach-Schule, einen Brunnen. Jetzt steht der Bewässerung der beiden Schulgärten und der zusätzlichen selbst angebauten Lebensmittel nichts mehr im Wege! 
Wir danken Martin Juda und seiner Organisation herzlich für die Kostenübernahme für diesen Brunnen!

Und da ist noch der Brunnen in unmittelbarer Nähe des Hauses des Chiefs (vergleichbar einem Landrat) von St. Kalemba. Auf seine Bitte hin haben wir auch dort für die Bewohner der umliegenden Dörfer einen Brunnen angelegt. Auch hier sind die Wege nun deutlich kürzer und wesentlich ungefährlicher. Das Wasser des Kapombo ist nicht so sauber, dass man es unabgekocht genießen kann – ganz abgesehen von den lauernden Krokodilen!
Wir danken auch Martin Lorenzen für die Finanzierung dieses Brunnens sehr herzlich!

Ein weiterer Brunnen wurde im Dorf in der Nähe von St. Kalemba angelegt, in dem unser Brian lebt. Auch dieser verkürzt Wege und vermeidet die Gefahr, das Wasser im Fluss zu holen. Seine Frau Ireen kümmert sich um den Brunnen und hält ihn in Ordnung. Diesen Brunnen hat Pfarrer Alfred Scheller gespendet. Herzlichen Dank, lieber Herr Pfarrer Scheller.

Und wir könnten noch weitere Brunnen anlegen. Die Kawanda School will auch einen Schulgarten anlegen. Ohne Wasser ist das schwierig. Noch fehlt uns ein Sponsor, der die rd. 4500 Euro entbehren kann. Die Brunnen werden auch immer teurer! Auch Sambia leidet unter der Inflation.

Wir geben die Hoffnung nicht auf. Wer spenden möchte, kann dies gerne hier tun. Es muss nicht gleich ein ganzer Brunnen sein. Viele Einzelbeträge führen ebenso zum Ziel.

Übrigens: die Brunnen sind sehr robust und arbeiten zuverlässig! Sollte doch mal etwas kaputt gehen, melden uns die Ansprechpartner vor Ort dies, sodass wir entscheiden können, was zu tun ist. 
Bis jetzt gibt es keinerlei Probleme mit den Handpumpen!